Beethoven: 9. Sinfonie, Beethoven-Zyklus Stadthaus Winterthur: Aus Luzern kam das Vokalensemble Corund für die Chorpartie, und das erwies sich als ein Glücksfall für den Winterthurer Sinfonien Zyklus: Mit nur 36 Stimmen, die aber kernig und flexibel zum Orchester in stimmiger Balance standen, bewährte es sich in den extremen Höhenlagen wie im prägnanten Gegeneinander der Fugenstimmen - zuletzt auch im Prestissimo, wo eher die Hörer von der Beschleunignng überfordert waren. Nach dem Schlusston und -schlag brauchte das Publikum jedenfalls eine grössere Fermate, um sich zum Applaus - der sich dafür dann lange hielt - wieder zu finden. Der Landbote, 7. Oktober 2011
Haydn: Die Schöpfung, Murten Classics Festival: Das Ensemble Corund aus Luzern
wirkt vortrefflich mit der Philharmonia Prag zusammen, besticht mit seinem
äusserst transparenten, ausgeloteten Klang, der sowohl in der
Zurückhaltung als auch in der Intensität haargenau gesteuert ist. Berner Zeitung, 30. August 2011
Ostwärts: Im vollbesetzten Marianischen Saal in Luzern boten die Frauen des Ensemble Corund eine herausragende Leistung. Kompakt im Klang und mit tarierter Balance glänzten die Frauen durch eine bewundernswerte Diktion. Unter der gestaltenden Leitung von Stephen Smith entspann sich ein Spektrum, das vom flüsternden, klangvollen Pianissimo bis hinauf ins erst am Schluss bei Brahms voll ausgekostete Forte reichte. Die begleitende Akkordeonistin Viviane Chassot überzeugte mit zwei solistischen Mosaiken. Vor allem das „Canticum“ der in Zürich lebenden Komponistin Iris Szeghy forderte das Publikum it neuen, nicht immer leichten Klangstrukturen. Neue Luzerner Zeitung, 3. Juli 2011
Das Ensemble Corund landete mit Monteverdis "Marienvesper" einen Überraschungscoup. Gerade in dieser Reduktion (acht Sänger plus Choralschola) bewies das Berufsvokalensemble aber überragende Qualitäten. Die Intensität, mit der die unterschiedlichen Ausdrucksqualitäten von Monteverdis Vokalmusik herausgestellt wurden, liess einen nichts vermissen: Das reichte von der spannungsvollen Kontemplation (Ave Maris Stella) über die pralle Expressivität einzelner Psalmen bis zur stammelnden Ekstase, wo sich die Töne in raschen Repetition überschlagen.
Zentralschweiz am Sonntag, 28. Feb. 10
Das Berufsvokalensemble, das zu Beginn bei Howells Requiem noch mit einem weichen, runden Klangbild betört hatte, steigerte bei Mozarts Requiem seine durchdringende Klangkraft zu peitschender Schärfe, in den dramatischen Steigerungen lautstark unterstürtzt von der Zuger Sinfonietta. Und selbst in den kontemplativen Teilen liess Smith keine wohlige Weihestimmung aufkommen, sondern hielt die Spannung mit flüssigem Gestus aufrecht. Diesen durchgehenden Zug unterstützte die Besetzung der hier nahtlos ins Ganze integierten Soli mit Sängerinnen und Sängern aus dem Chor. Dessen Qualität bestätigte sich einmal mehr darin, wie er Klangmacht mit einer Konturenschärfe verband, die auch den vielstimmig aufgefächterten Chorsätzen zu Spannkraft verhalf.
Zentralschweiz am Sonntag, 1. Nov. 09
Das
Luzerner Vokalensemble Corund...ist von eindrucksvoller Qualität.
Wunderbar verfeinert, in den Farben genau ausgehört, gepflegt
war sein Klang....
Neue Zürcher Zeitung
Zwei
Stunden Hörgenuss, ausgelassen, strahlend, filigran und immer
präzis dosiert.
Basellanschaftliche Zeitung
Freudige
Gestimmtheit...stürmische Virtuosität...wacher Agilität...Eine
bewundernswerte Parforceleistung.
Neue Luzerner Zeitung
...un
interprétation très esthétique, mais toute
d'équilibre, de beauté vocale et d'élégance
dans les phrasés, d'où se dégage une bienfaisante
harmonie.
La Liberté, Fribourg
Diese
[Bach-] CD braucht den internationalen Vergleich nicht zu scheuen.
Singen und Musizieren im Gottesdienst
Stephen
Smith nimmt sehr entschieden Wort und Affekt zum Ausgangspunkt einer
Interpretation, die Konturen schärft und etwa in der rasanten
"In Gloria"-Fuga ...einen hinreissenden Impetus entfaltet.
Neue Luzerner Zeitung
Man
lernte sie neu hören, neu erfahren, die Johannespassion.
Basler Zeitung
Wurden
hier (beim stile antico) sorgfältig und mit grösster musikalischer
Finesse transparente Klangmuster im kontrapunktischen Stil gewoben,
so ging der Luzerner Berufschor im nächsten Augenblick (bei
den Villancicos) in wohldosierter Ausgelassenheit auf."
Basellandschaftliche Zeitung
Einmal
mehr zeigte das Ensemble Corund mit romantischen A-cappella-Gesängen
seine ausserordentlichen Qualitäten: betörend sinnlich
in den Aufschwüngen von MacFarrens "Orpheus"-Vertonung
oder pointiert deutlich in den spröderen Mariengesängen
von Johannes Brahms.
Neue Luzerner Zeitung
Die
Berufssänger...fanden unter der Leitung von Stephen Smith zu
einem in sich lebendig ausgestalteten und doch homogenen Chorklang.
Aargauerzeitung
In
[den Vokalwerken] erleben wir einen hellwachen, klar und kompakt
agierenden Chor, der deutlich artikuliert und wohlüberlegt
phrasiert. Gerade in den beschwingten und dramatischen Passagen
vermag er die grösste Wirkung zu entfalten.
Schweizer Musikzeitung
Swiss
ensembles work magic with Bach's Mass in B minor. The performance
was a wonder.
Pittsburgh Post-Gazette
It
was a performance to write home about. Smith is a no-nonsense conductor
who makes a great work even greater.
Albany Times Union
The
brilliance of Smith's interpretation was its dramatic vitality...
enhanced by singing and playing of the highest level.
Chestnut Hill Local, Philadelphia
Technically
accomplished, musically unmannered and highly soul-satisfying. Cleveland
Plain Dealer
A
lovely sound...surface polish and flexibility...imaginative programming.
Washington Post
Smith
makes the music breathe...Refreshing! This is a disc worth seeking
out. Warmly recommended.
Fanfare Magazine
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